Albrecht Schrader

© Marie Köhler

Das Leben von ALBRECHT SCHRADER dreht sich in einem Maße um Musik, dass einem schwindelig werden kann. Letztes Jahr veröffentlichte er auf Staatsakt die EP „Leben in der Großstadt“, deren Titelsong sich im Laufe der Zeit zu einem viel beachteten Szenehit entwickelt hat. Auf der anschließenden Kurz-Tournee erwies sich der Musikerals versierter, wortgewandter Entertainer. Nebenher fand der gebürtige Hamburger mit Wohnsitz in Köln Zeit, Klavier auf Alben von u.a. Pete Doherty und Herrenmagazin zu spielen. Damit nicht genug, ließ er es sich nicht nehmen, Theatermusik für eine Aufführung am Theater Bremen zu komponieren.

Abgerundet wird diese fast schon maßlos anmutende Aktivität dadurch, dass ALBRECHT SCHRADER zusammen mit Lorenz Rhode als musikalischer Leiter des sogenannten Rundfunktanzorchesters Ehrenfeld fungiert, hinter dem sich nichts Geringeres verbirgt als die Showband des Neo Magazin Royale, das bekanntlich von Jan Böhmermann moderiert wird. Der ehemalige Blockflötenschüler SCHRADER scheint emsig damit beschäftigt, den seit dem Tod von James Brown vakanten Posten des „hardest working man in showbusiness“ neu besetzen zu wollen.

Erhärtet wird dieser Verdacht dadurch, dass der Bach-Fan es jetzt auch noch geschafft hat, sein erstes Album „Nichtsdestotrotzdem“ fertig zu stellen. Herr Schrader, wie haben Sie das gemacht? Mit der größtmöglichen Eleganz natürlich. Alles auf dem Album klingt hochgradig elegant.

Debüt-Album: “Nichtsdestotrotzdem“ (VÖ 05.05.17 Staatsakt)

Live 2017

05.08.17Köln, indie.cologne.fest

Nichtsdestotrotzdem Tour 2017

präsentiert von ByteFM, Intro, kulturnews, laut.de & taz

23.09.17Münster, Gleis 22Tickets
24.09.17Bremen, Tower MusikclubTickets
26.09.17München, OrangehouseTickets
27.09.17AT - Wien, RhizTickets
28.09.17Dresden, GroovestationTickets
29.09.17Stuttgart, MerlinTickets