Kaffkönig

Geboren aus dem Schmelztiegel ländlicher Chuzpe und gutbürgerlicher Systemwut ist der Kaffkönig die geballte Faust des kleines Mannes, die hässliche Fratze von Otto Normal.

„Wer leckt sich Wunden, die nicht mehr verheilen“
Mit ihren wütenden Gassenhauern zelebrieren Der Eine und Der Andere den Exorzismus der Engstirnigkeit und sprechen aus, was schon viel zu lange zwischen Eichenholztheke und Cafe Latte dahinsiecht: die Erkenntnis, dass aus Schmerz auch Schönheit entstehen kann.

„Nur weil man’s tut, wird es ein Fehler sein“
Kaffkönig, wollen Punk sein, vermengen aber Indie und ein wenig Post-Hardcore in ihrem krähwinkligen Kosmos, der einen sofort verschlingt, zerkaut und geradewegs wieder auskotzt: Songs wie Gaffer & Beton oder Narbenfresse packen ihre Hörer bei den Eiern und zelebrieren an ihm eine klanggewaltigen Griff – dahin wo es weh tut.

Und das ist eine universelle Wahrheit, das große Auskotzen verpackt in die brachiale Soundwelt einer Band, die gerade erst beginnt.